Die B.A.S.E. Rauch- und Wärmeabzugszentrale EMB 7200 vereint in kompakter Bauweise umfangreiche RWA- und Lüftungsfunktionen. Sie wurde speziell zur Überwachung kleiner Gebäudeabschnitte entwickelt.
Die angeschlossenen manuellen und automatischen Melde- und Auslöseeinrichtungen werden durch konfigurierbare Software überwacht. Eine Einbindung der EMB 7200 in LONWorks- Netzwerke ist optional möglich.
Über den sicherheitstechnischen Aspekt hinaus kann die EMB 7200 zur natürlichen Raumklimatisierung eingesetzt werden. Anders als reine Lüftungssysteme erfüllen die durch die EMB 7200 gesteuerten Antriebe in der Regel sowohl Lüftungs- als auch im Alarmfall RWA-Funktion. Im Alarmfall (NOT-AUF) sind alle Lüftungsfunktionen abgeschaltet.
Über die interne Notstromversorgung (Akkus) wird bei regelmäßiger Wartung gewährleistet, dass der Rauch- und Wärmeabzug mindestens 72 Stunden nach Netzspannungs- ausfall zuverlässig ausgeführt wird. Eine Lüftungssteuerung ist bei Ausfall der Netzspannung nicht möglich.
Für den Anschluss an die B.A.S.E. EMB 7200 existiert ein umfangreiches Angebot an automatischen und manuellen Meldern, sowie elektromotorischen Linear- und Kettenschubantrieben.
Rauch- und Wärmeabzüge und Lüftungen können u.a. aus elektromotorisch gesteuerten Lichtkuppeln, Lichtbändern, Dachflächenfenstern sowie Dreh-, Kipp-, Klapp-, Schwing- und Senkklappflügel bestehen.
Die Zentrale verfügt über folgende Komponenten:
- zwei Melderlinien mit Leitungsüberwachung, zweckmäßig unterteilt in
-Linie a für manuelle Melder (HSE-Taster bzw. Handan- steuereinrichtungen)
-Linie b für automatische Melder oder externen Befehlen von Brandmeldeanlagen (BMA) - Melderlinie können maximal 10 Melder angeschlossen werden. Störungen durch Kurzschluss oder Kabelbruch werden für Linie a und Linie b separat angezeigt.
- Die Zentrale besitzt eine Lüftungslinie mit Anschlussmöglichkeit von maximal 10 Lüftungstaster.
- Die Antriebszuleitung ist ruhestromüberwacht.
- Der Schaltstrom der Antriebslinie kann max. 5 A betragen.
- Die Ansteuerung der Antriebe bei NOT-AUF erfolgt innerhalb von 30 Minuten alle 2 Minuten (nach VdS 2580).
- Der Betriebszustand von Netzspannung und Akkumulatoren wird überwacht.
- Wind– und Regensensoren können ohne Zusätze an die Zentrale angeschlossen werden.
- Es besteht die Anschaltmöglichkeit für externe Anzeigen (28 V DC, max. 0,2A) und speziellen Steuermodulen.
- Optional können durch zusätzliche Steckkarten Funktionserweiterungen vorgenommen werden.